Sonntag, 18. Oktober 2015

Kurzes Update

Ort: Elenas Zimmer

Das regnerische Wetter draussen schreit nach einer kurzen Maturaarbeit-Session. Deshalb habe ich mich zusammengerissen und mich an meinem PC gesetzt. 

Was ich heute gemacht habe: Ich habe zuerst Youtube nach Videos von Kusha durchsucht. Die Ergebnisse sind schier endlos, jedoch ist leider meist die Qualität so schlecht, dass sich ein verwenden nicht lohnt - es würde den Film bestenfalls negativ verändern. Glücklicherweise habe ich zwei Videos gefunden, die eine mehr oder weniger gute Qualität aufweisen und Kusha klar ersichtlich zeigen. Diese habe ich gedownloadet und an passenden Orten in den provisorischen Film eingeführt. 

Was mir heute Schwierigkeiten bereitet hat: Mehr per Zufall habe ich heute per Klassenchat erfahren, dass wir bis zum 4.November ein Plakat über unser Projekt gestallten müssen. Natürlich habe ich von diesen Plakaten gewusst, ich war mir allerdings nicht bewusst, dass wir diese so bald schon abgeben müssen und dass diese bewertet werden. 

Was wir als nächstes tun werden: Da wir noch immer auf eine Antwort von Frau Stefanie Pauli warten, widmen wir uns am Mittwoch der Gestaltung des Plakates, damit wir dieses sobald wie möglich drucken können. Ansonsten heisst es für mich morgen: Schulanfang. 

Bis Bald
Elena Kuhn

Samstag, 17. Oktober 2015

Welcome Back

Ort: Elenas Zimmer




Wir sind zurück aus dem strahlend schönen Lissabon - und mitten in der eisig kalten Realität gelandet. Nachdem wir uns verdiente 8 Tage Pause von der Maturaarbeit genehmigt haben und die Zeit mit unseren Klassenkameraden genossen haben, geht die harte Arbeit und der Endspurt nun weiter.  

Es hat unglaublich gut getan, die Arbeit einige Tage ruhen zu lassen und sich etwas davon zu distanzieren. Das verschafft einen besseren überblick darüber, was wir bereit erreicht haben - und was noch zu tun ist. Und das ist leider eine ganze Menge... 
So schön diese 8 Tage waren, so viel Zeit ist uns leider auch verloren gegangen. Zeit, die wir bestens gebrauchen könnten. Irgendwie habe ich das Gefühl, das wir ständig Arbeiten und uns anstrengen, und trotzdem nicht richtig vorwärts kommen. 


Was wir erreicht haben: Während wir auf Maturareise waren haben wir unerwartet eine Antwort von Anjuli erhalten. Sie hat uns tatsächlich ein Video sowie 4 Fotos von sich beim Tanzen geschickt, die wir in unserem Film verwenden dürfen. Wir hatten nicht mehr mit einer Antwort gerechnet und sind dementsprechend positiv überrascht über diese unerwartete Wendung. 

Ausserdem hat uns Wayan Buholzer im Namen von Kusha Alexi die Erlaubnis zur Verwendung der Youtube-Videos gegeben, die wir in unseren Film einbauen möchten. Leider ist es uns nämlich unmöglich, die Dateien auf den DVD's, die uns die Schwestern geschickt haben, zu verwenden - das konvertieren ist ein viel zu aufwendiger Prozess und selbst dann würde sich die Qualität noch viel zu sehr vom Rest abheben. 

Was uns zur Zeit Schwierigkeiten bereitet: Vor der Reise haben wir Frau Pauli den provisorischen Film sowie den Text per Post bzw. per Mail zukommen lassen. Sie hat uns damals zugesichert, den Text innert 3 Tage aufzunehmen und uns dann per Mail zu schicken. Wir sind desshalb fest davon ausgegangen, dass uns der Text bei unserer Rückkehr vorliegt - fälschlicherweise. Denn wir haben nicht nur keinen Text erhalten, Frau Pauli hat gar nicht mehr auf unsere Email reagiert und ist auch Telefonisch nicht erreichbar. Das hinterlässt uns etwas verzweifelt - die Zeit rennt uns davon und wir möchten unseren Film endlich provisorisch fertig haben, um ihn Frau Kreis zeigen zu können und mit dem Ausbessern beginnen zu können. 

Schwierigkeiten bereiten uns auch die anderen Lehrer -  die nächsten Wochen vor der Abgabe sind vollgestopft mit Schwerpunktfach- und Ergänzungsnachprüfungen, die Zeit und Energie rauben, welche wir eigentlich in die MA stecken möchten und müssten. 

Was wir als nächstes tun werden: Wir müssen unbedingt noch meine Schwester Leonie für ein Intro filmen. Eigentlich wollte ich dies vorgestern erledigen, aber Nicole hatte leider keine Zeit. Da meine Schwester seit diesem Samstag aktiv für die Schweizermeisterschaft trainiert wird es nun schwierig, Zeit zu finden. Ich hoffe trotzdem auf das Beste.. 

Weiter müssen wir, sobald wir den ton erhalten, diesen so schnell wie möglich einsetzen. Dann gilt es, den Film zusammen mit Frau Kreis durchzugehen und die zu verbessernden "Baustellen" ausfindig zu machen und zu beheben. Ausserdem müssen wir ein Cover designen, einen Aufführungstermin festlegen, die Präsentation machen....ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. 


Ich wünsche ein erholsames Wochenende, bis bald
Elena Kuhn


Dienstag, 6. Oktober 2015

Produktiver Morgen

Ort: Starbucks Baden

Heute haben Elena und ich uns getroffen um gemeinsam an unserer Maturaarbeit weiter zu arbeiten. Es geht gegen das Ende, was bedeutet das noch einiges zu tun und zu verbessern ist.

Was wir heute erreicht haben:
Bei einer Tasse Tee, passend zu Regenwetter, haben wir uns hinter unsere Laptops gesetzt. Wir haben zuerst die geschnittenen und zusammengefügten "Vor " und "Nacher"-Teilen unseres fertigen Filmes, gegenseitig präsentiert und uns einige Optimierungen einfallen lassen. Noch haben wir keinen definitiven Anfang, sowie auch noch keinen Schluss. Wir werden nämlich noch Elenas kleine Schwester Leonie, beim Spitzentanz filmen, und daraus einen Anfang und ein Ende kreieren. Doch wir haben uns endlich an den Off-Set-Stimme Text gemacht.  Einige Übergänge und die Texte zu den einzelnen Personen, haben wir bereits zu Hause gemacht, nun ging es darum den Anfangstext, die restlichen Übergangstexte und einen geeigneten, zusammenfassenden Schlusstext zu formulieren. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten liessen wir unserer Kreativität in der deutschen Sprache freien lauf. Wir wollten unbedingt den Off-Set Text vor der Maturareise fertig haben, damit wir ihn noch Frau Pauli, die ihn für uns sprechen wird, senden können. Was uns heute gelungen ist. Zu Hause habe ich alles zusammengefügt und gestaltet. Elena liest ihn  nun auch noch einmal durch, später werde ich ihn noch meinem Bruder zur Korrektur hinlegen, falls er Zeit hat. Danach sende ich ihn an Frau Pauli. Den Film werde ich heute Abend auch noch zusammensetzen, da Elena mir freundlicherweise noch den zweiten Teil auf einem USB-Stick vorbei bringt. Der Film ist noch nicht ganz fertig und noch nicht mit Musik versehen, trotzdem werden wir Frau Pauli den Film zukommen lassen, damit sie sich ein Bild machen kann, über das was sie später für uns liest.


Was uns Schwierigkeiten bereitet hat:
Wir haben von der Ballettstadt Luzern einige Tanzaufnahmen von Kusha und Wayan zugesendet bekommen, welche aber auf einer CD sind. Bisher haben wir noch keinen Weg gefunden, diese in eine iMovie kompatible Datei umzuformen. Doch auf YouTube hat es qualitativ sehr gute Aufnahmen von Kusha , die wir eventuell verwenden können. Dazu habe ich den beiden Inhaberinnen der Ballettstadt Luzern eine Mail geschrieben. Wir hoffen das Beste. Thomaz hat leider noch keine Antwort gegeben, ob wir die Tanz Aufnahmen von ihm, ebenfalls von YouTube, verwenden dürfen. Zu Beginn hatten wir auch ein wenig Mühe einen klaren Text zu formulieren, da es ja der definitive Text sein würde, hat dann aber erfreulich gut geklappt.

Was wir als nächstes tun werden:
Wir werden weiter unser Film perfektionieren, den Text an Frau Pauli senden und auf positive Antworten hoffen. Heute Abend versuche ich noch mit meinem Windows Pc , die CD-Aufnahmen in eine andere Datei zu konvertieren, vielleicht klappts ja. Ausserdem werde ich den Film zusammenfügen.

Danach gehts morgen erst mal für 8 Tage auf Maturareise nach Lissabon.
Somit wünsche ich einen schönen Nachmittag
Nicole Ruppli



Sonntag, 4. Oktober 2015

Zusammensetzen, ausbessern und schneiden

Ort: Nicoles Zimmer

Was ich heute erreicht habe:
Bereits gestern habe ich mich mit dem Zusammenfügen der verschiedenen " Vor der Karriere-Videos"  beschäftigt. Ausserdem habe ich die verschiedenen Interviews mit Tanzszenen ästhetisch aufgewertet. Es hat jetzt einen tollen Effekt, wenn man die Person zwar reden hört aber gleichzeitig sieht wie sie sich bewegt.
Gestern habe ich zudem die Szenen mit Thomas noch einmal neu synchronisiert und neu eingefügt, sowie die Perspektiven gewechselt. Das Video war nämlich zuvor fehlerhaft, da der schwarze Hintergrund extrem verflackert war. Beim erneuten Export ist dann alles gut gegangen. Dasselbe Problem gab es bei Sidney, weshalb ich auch diese Szenen noch einmal ausgewechselt habe. Das ganze war extrem Zeitaufwendig aber hat sich gelohnt. Gestern , nach dem Interview mit Manon, habe ich dieses auch noch geschnitten und synchronisiert und in den definitiven Teil des " Vor der Karriere" unseres Filmes, eingefügt.

Was mir Schwierigkeiten bereitet hat:
Zum einen war es wie bereits erwähnt sehr zeitaufwendig die Videos von Thomas und Sidney erneut einzufügen und zu schneiden, hat sich aber ausgezahlt. Zum anderern fiel es mir zu Beginn sehr schwer, mir vorzustellen wie das ganze dann mit der Off-Set Stimme wirkt. Auch war ich mir nicht sicher, ob die jungen Tänzer genug sagen, um noch Tanzszenen einzublenden während dem sie sprechen, hat aber gut geklappt , schlussendlich. Zu Anjuli haben wir bisher keine Tanzaufnahmen, weshalb wir dort noch keine besonders ansprechende Zwischenszenen haben. Bei Thomas war dies genau so, doch da habe ich glücklicherweise seinen eigenen Youtube-Account entdeckt, wo es tolle Szenen aus von ihm getanzten Stücke hat. Die habe ich mal verwendet und hoffe dass dies rechtlich gesehen in Ordnung geht.

Was wir als nächstes tun werden:
Ich werde noch die Vorstelltexte der jungen Intervieweten anpassen, so dass sie in unsere Filmreihenfolge passen.
Wir beide sind fleissig am arbeiten und treffen uns am Dienstag morgen um die beiden Teile mal zusammenzusetzen und anfällige Schwierigkeiten zu besprechen und hoffentlich zu beheben. Ausserdem hoffen wir dass wir den Text für die Moderatorin Stefanie Pauli fertig kriegen, damit wir diesen und den Film möglicherweise noch vor der Maturareise versenden können, damit sie ihn für uns aufnimmt.

Und jetzt habe ich mir erst Mal eine Pause verdient, einen schönen Sonntag wünscht
Nicole Ruppli

Copyright

Ort: Elenas Zimmer


Vor einiger Zeit standen Nicole und ich vor der Frage, ob wir Material von Drittpersonen in unserem Film verwenden dürfen. Konkret hat es sich dabei um das Filmmaterial des Balletts in München gehandelt, dass uns Kusha und Wayan freundlicherweise zukommen liessen. Da wir heute erneut vor einer Copyright- Frage stehen, werde ich einen Sonder-Eintrag rund um das Thema Gebrauchsrecht verfassen. 

Bei meinem Vater habe ich eine Recherche rund um das Thema Schulaufführungen etc. in Auftrag gegeben. Seine Praktikatin hat freundlicherweise diese Aufgabe übernommen und uns ein riesiges Dossier mit allen Rechtsquellen und einem Fazit zukommen lassen.

Konkret stellt sich die Frage: Gilt das Material, dass wir in unserem Film verwenden möchten, zu dem urheberrechtlichen Eigengebrauch, oder brauchen wir dafür eine Bewilligung?

Laut URG art. 19 Abs.1 lit. fällt die Vorführung IN der Klasse dem Eigengebrauch zu. Dazu bräuchte man also keine Bewilligung. Klassenübergreifende Aufführungen, also öffentliche Aufführungen, gelten all diejenigen, an denen unbeteiligte Dritte teilnehmen können, frei nach dem Motto "Alle sind herzlich Eingeladen". In diesem Falle ist das Verwenden des Materials Bewilligungspflichtig. 

Somit fällt die Maturapräsentation, an denen Klassenübergreifend alle teilnehmen können, zu den öffentlichen Aufführungen. Wir mussten also eine Erlaubnis einholen. 

Glücklicherweise hat uns Wayan Buholzer auch hier weitergeholfen: Da sie noch immer engen Kontakt zu den Obrigkeiten in München hat, hat sie freundlicherweise für uns die Erlaubnis eingeholt - das Material dürfen wir also sorgenfrei verwenden!










Heute stellt sich uns eine neue Frage rund um das Thema Copyright: 
Dürfen wir Videos von Youtube verwenden, wenn wir sie angemessen verlinken bzw. die Quellen richtig angeben?

Was wir heute gemacht haben: Nicole und ich sind fleissig am Schneiden und zusammenstellen von "Bildmontagen". Um unseren Film authentischer zu gestallten, hat Nicole auf der Videoplattform Youtube einige wunderschöne Videos von Tômaz Golub gefunden, die er selbst hochgeladen hat. Gerne würden wir diese in unserem Video verwenden. Leider sind wir etwas skeptisch, was die Rechtslage hierbei betrifft..

Ich recherchiere deshalb fleissig im Internet, und habe auf der Seite www.checked4you.de eine erfreuliche Antwort gefunden: 

Darf ich Ausschnitte aus anderen Videos in ein eigenes schneiden?
youtube_button
Das ist nur in ganz bestimmten Fällen möglich, nämlich wenn du dich in deinem Video mit diesen Szenen befasst. Das erlaubt das Zitatrecht, also § 51 des Urheberrechtsgesetzes (UrhG). Dies hat aber sehr enge Grenzen. Als allererstes muss der Film, aus dem der Ausschnitt genommen wird, legal veröffentlicht worden sein. Handelt es sich hierbei schon um eine Raubkopie, kommt ein legales Zitat gar nicht erst in Frage. Außerdem muss die eigene Präsentation auch eine eigene Leistung enthalten. Die Aneinanderreihung fremder Zitate reicht dafür nicht aus. Die wohl wichtigste Voraussetzung ist aber der Zitatzweck. Die Präsentation muss eine eigene Aussage haben, welche durch den Filmausschnitt nur belegt oder untermauert wird. Beispiel: Du willst der Welt mitteilen, wie toll du die Schauspielkünste eines bestimmten Hollywood-Stars in seinem neuesten Streifen findest. Du nimmst dazu einen Teil des Trailers, den die Filmverleihfirma auf YouTube zur Verfügung stellt und sagst in deinem Video etwas zu genau der Szene. Das wäre okay, wenn das zitierte Video als solches zu erkennen ist und du deutlich die Quelle angibst und den Urheber nennst. Nicht okay ohne Einverständnis der Filmfirma wäre es, einfach nur Szenen aus Trailern zusammen zu setzen.
Der Filmausschnitt darf nicht nur dazu dienen, eigene Ausführungen zu ersetzen oder zu vervollständigen. Er darf also nicht nur deshalb in die Präsentation aufgenommen werden, weil er so schön ist und man ihn schon immer mal anderen zeigen wollte. Auch darf nur soviel vom fremden Film gezeigt werden, wie zwingend notwendig ist, um die eigene Aussage zu untermauern.
(http://www.checked4you.de/youtube_was_darf_ich_und_was_nicht (04.10.2015)
Dieser Aussage entnehme ich, dass wir die Videos von Tômaz wohl verwenden dürfen, insbesondere, weil er selbst diese hochgeladen hat und uns bereits sein okay gegeben hat, im Film mitzumachen. Sicherheitshalber schreibe ich aber trotzdem noch eine Mail an Frau Kreis -  wir möchten Rechtlich unbedingt auf der sicheren Seite sein. 

Das war dann aber auch wieder genug Recht für mich für einen Tag...jetzt gilt es, fleissig weiterzuschneiden und unseren Film zum Leben zu erwecken. 
Einen schönen Sonntag allerseits, 
Elena Kuhn

Samstag, 3. Oktober 2015

Endspurt

Ort: Elenas Zimmer

Die Maturaarbeit ist ein Marathon - und wir befinden uns auf der letzten Runde. Nur noch wenige Wochen bleiben bis zur Abgabe, und wir stecken noch knöcheltief in der Arbeit.


Was wir heute/gestern gemacht haben: Gestern nachmittag habe ich das traumhafte Wetter genutzt, um in Zürich einige Aufnahmen zu tätigen. Um unseren Film durch Zwischenclips zu bereichern, habe ich mehrere Perspektiven des Opernhaus Zürichs (Als "Ziel" aller Vorher-Tänzer) und des Toni-Areals ( Als Standort der TAZ) gefilmt. 

Heute stand dann ein extrem produktiver Tag an. Nicole und Ich trafen uns schon früh am Morgen, um mit dem endgültigen Zusammensetzen des Films zu beginnen. Dabei haben wir mit den Aufnahmen von "Vor der Karriere" begonnen und uns überlegt, wie wir die einzelnen Akteure vorstellen können. Wir haben uns dann dafür Entschieden, die Personen immer wieder zwischen durch vorzustellen, um den Zuschauer nicht zu langweilen.  Das ganze stellt sich als schwieriger heraus, als gedacht. Dazu aber später mehr...



Um 3 Uhr hatten wir dann einen Termin mit Manon und ihrer Familie bei ihr Zuhause in Luzern. Manon wohnt in einer wunderschönen Neubauwohnung, die wir auch gleich als Kulisse verwenden durften. Da wir am morgen den "Vorher-Teil" bereits geschnitten und zusammengesetzt haben wussten wir genau, was für Aussagen wir von Manon brauchen. Dementsprechend schnell war das Interview abgeschlossen. Manons Familie hat uns extrem lieb empfangen und grosses Interesse an unserem Projekt gezeigt. Sie möchten unbedingt, dass wir ihnen den Fertigen Film zeigen..





Mit dem Interview von Manon im Kasten haben wir nun endlich alle Aufnahmen beisammen. Manon hat mir ihrem jungen alter und ihrer zurückhaltenden Art ein neuen Aspekt in unseren Film gebracht und bietet einen angenehmen Kontrast zu Anjuli, die die TAZ als eher negativ beschreibt. Einmal mehr ein Beweis dafür, dass auch beim erlernen eines Berufes wie Balletttänzerin die Subjektivität überwiegt...

Doch damit nicht genug. Nicole und Ich spüren bereits jetzt einen leichten Zeitdruck, weil wir den Text noch einschicken müssen und deshalb bereits relativ früh fertig sein müssen. Deshalb sitzen wir beide seit Stunden am Weiteren Schneiden und Zusammensetzen. Während Nicole sich um das Video von Manon kümmert und einige Ausbesserungen vornimmt, habe ich mich an das Zusammensetzen von der "Danach"- Gruppe gemacht. Dabei setze ich alle von uns gemachten Videos zusammen, ergänze sie durch Stimmungsvolle Bilder und suche nach einer sinnvollen Abfolge.

Nicole hatte ausserdem eine fantastische Idee bezüglich der Präsentation: Da wir während der hauptsächlichen Maturapräsentation keine Zeit finden werden, um den ganzen Film zu zeigen, können wir den Film in einer Separaten Vorstellung zeigen. So kann zum Beispiel ein Schulzimmer als Kino umfunktioniert werden




Was uns heute Schwierigkeiten bereitet hat: Den Film zusammenzusetzen stellt sich als riesige Herausforderung heraus. Es fällt uns schwer, herauszufinden, wo man anfangen könnte, wie man die Themen einleiten kann, wie die Personen vorstellen könnte. Wir möchten, dass der Film sich so weit wie möglich selbst erklärt, möchten aber auch gedankliche Imputs in Form von Offset-Stimmen geben. 

Glücklicherweise konnte auch diese Schwierigkeit überwunden werden - frei nach dem Motto "Learning by doing" haben wir einfach darauf losgeschnitten und gemerkt, was für uns als Zuschauer am ansprechendsten ist. Weiter können wir die Videos von Wayan und Kusha leider momentan noch nicht einfügen, da es das falsche Format hat. Wir hoffen allerdings, auch dieses Hindernis überwinden zu können..


Was wir als nächstes tun werden:  Da der Teil der "Danach" Gruppe mehr als 20 Minuten beträgt, muss ich hier wohl noch einige Zeit aufwenden. Nicole und ich müssen ausserdem so schnell wie möglich den Text verfassen, den wir dann möglichst bald auf die Post bringen müssen. 

Um den Anfang so stilvoll wie möglich zu gestallten, werden wir mit meiner Schwester - die wohl auch als Tänzerin bezeichnet werden dürfte -noch einige Sequenzen drehen, die wir am Anfang einblenden können. Bald gilt es zudem, ein Filmcover zu designen, die Präsentation zu gestalten...

Es steht also noch unglaublich viel an Arbeit an, und wir versuchen, den Überblick zu behalten. Dass
 sich unser Projekt als so riesig herausstellen würde hätte wohl keiner von uns gedacht. Trotzdem macht uns die Arbeit Spass, und zu sehen, wie aus dem Nichts mittels unserer Arbeit und unserer Ideen ei Film entsteht, ist unglaublich beglückend. 

Einen schönen Abend, 
Elena Kuhn

Dienstag, 22. September 2015

Gute Neuigkeiten und viel Arbeit

Ort: Nicoles Zimmer

Was ich heute erreicht habe:
Leider bin ich nach wie vor von ständiger Krankheit geplagt, doch trotzdem habe ich mich wie mit Elena abgesprochen an das Zusammenschneiden von den verschiedenen Interviews nach Themen gemacht. Ich habe mich dabei den "jungen" Tänzer/innen gewidmet, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Was mich positiv überrascht hat , war dass sie trotz anfänglicher Befürchtung zusammenpassen. Ihre Aussagen sind zum Teil gleich oder unterscheiden sich in einem Themenbereich interessanterweise. Dies macht das Ganze abwechslungsreich.  Ich habe mir ebenfalls noch Gedanken zu einem passenden Intro und zu dem gesamt Konzept des Filmes gemacht. Einmal mehr hat mich ausserdem der Komponist Ludovico Einaudi mitgerissen, ich habe einige tolle Lieder für unseren Film gefunden.

Es gibt auch noch ganz tolle News. Letze Woche habe ich eine zweitägige Reise ans Philosophikum Lech unternommen, mit meiner Schwerpunktfachklasse, mit von der Partie waren auch die Drittklässler. Eine der Drittklässlerinnen hat mich über die Maturaarbeit ausgefragt, ich habe ihr dann schliesslich von unserem dringendsten "Problem", eine Off-Set-Stimme zu finden, erzählt. Spontan hat sie mir dann den Tipp gegeben, es beim Regionaljournal Aarau Solothurn zu versuchen. Diese gehören auch zu SRF, welche uns aber nie geantwortet haben. Also habe ich gestern ganz frech, wie gewohnt, das Regionaljournal angeschrieben und prompt heute eine Antwort erhalten. Stefanie Pauli, eine der Moderatorinnen wird uns bei der Vertonung helfen. Morgen werden wir einen genauen Termin mit Ihr vereinbaren.

Was mir Schwierigkeiten bereitet hat:
Das Sorgenkind Anjuli, wir hatten nur eine brauchbare Perspektive von dem Filmtag, weshalb das ein wenig schwierig war. Doch dank I movies schier unerschöpflicher Kreativitätskiste konnte ich dieses Problem lösen.

Was wir als nächstes tun werden:
Morgen werden wir, wie bereits erwähnt, Stefanie Pauli kontaktieren und eine Termin für die Vertonung vereinbaren. Ausserdem müssen wir Frau Kreis fragen, ob es möglich ist Stative und eine Kamera über die Ferien auszuleihen, da wir ja noch Manon filmen werden.

Aber zuerst heisst es für mich irgendwie zu genesen.
Gute Nacht
Nicole Ruppli